"100 Jahre Hans Moster" - Das Konzert

Liedtexte gemeinsame Lieder

Schönster Schatz, mein Augentrost

Schönster Schatz, mein Augentrost,
hast gänzlich mich verlassen.
/:Hast mir die Lieb´ und Treu´ versagt,
hast mir das Herz so schwer gemacht,
hast gänzlich mich verlassen.:/

Wenn ich des morgens früh aufsteh´
in Strahlen steht die Sonne.
/:Seh´ ich mein Schatz schneeweiß gekleid`t,
lacht mir das Herz vor lauter Freud,
vor lauter Lust und Wonne.:/

Wenn ich des abends schlafen geh´,
denk ich an jene Stunden,
/:denk ich in meinem Kämmerlein,
wo wird mein Schatz, mein Engel sein,
der mich so zärtlich liebet.:/

Ich trag ein Ring an meiner Hand
darinnen steh`n zwei Namen.
/:Und wenn`s von Gott verordnet ist,
und in der Lieb kein Falschheit ist,
so kommen wir zusammen.:/

Weinkehlchenlied

Und wenn wir singen mit Herz und Mund
die Seelchen, die Kehlchen vom Wein,
dann klingt und singt es von Faß und Spund,
läuten aus tiefem Wurzelgrund
versunkene Glocken darein.
Juchhei unser junger Chor,
er klingt zum Himmel empor.

Wer hat dich denn auch so schön gemacht,
dich liebliche Pfalz am Rhein,
wenn dir die Sonne in all ihrer Pracht
ins fröhliche, selige Auge lacht,
und der Wein, der goldene Wein.
Das hat der liebe Gott getan
drum schaut er dich so freundlich an.

Wir singen im Maien die Bäume grün,
wir singen dem Winter ade
und unser Lied läßt die Reben erblühn,
wir singen dem Himmel darüberhin
und dem Schöpfer sei Dank in der Höh´,
Wer wollte da noch traurig sein
in unsrer Pfalz am Rhein.

Ja, wenn´s im Himmel nicht schöner ist
als in unsrer Pfalz am Rhein,
sind wir dort droben gerne vermisst,
dann will ein noch so guter Christ
nicht gern in den Himmel hinein.
Wir sind ja schon, dass ist gewiss
in der Pfalz im Paradies.

Ri-ra-Ritzelchen

Ich hab mein feines Liebchen
ich hab mein feines Liebchen
schon lange nicht gesehn
schon lange nicht gesehn.

Ich sah sie gestern abend
ich sah sie gestern abend
wohl an der Haustür stehn
wohl an der Haustür stehn

Sie sagt, ich soll sie küssen
der Vater darfs nicht wissen
die Mutter wird’s gewahr,
daß Jemand bei ihr war.

Ach Tochter willst Du freien
es wird Dich sehr gereuen
gereuen wird es dich
wenn du verheirat bist.

Wenn andre junge, junge Mädelcher
mit ihre schneeweiße Klädelcher
wohl auf den Tanzball gehn
wohl auf den Tanzball gehn.

Dann mußt Du junges, junges Weibelche
mit deinem schneeweißen Häubelche
wohl an der Wiege stehn
wohl an der Wiege stehn.

Mußt singen Ri-ra-ritzelche,
schlaf ein mein liebes Fritzelche,
schlaf ein mein lieber Bu,
mach deine Äuglein zu.

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